Aktuelle Programme

Lesung

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Wolfgang Borchert ist eine der eindrucksvollsten Stimmen der deutschen Trümmerliteratur. Der geniale Frühvollendete, Autor des weltbekannten Nachkriegsdramas „Draussen vor der Tür“, hinterliess ein sprachgewaltiges Werk, in welchem er mit kompromissloser Genauigkeit und künstlerischer Brillianz die menschliche Seele erforscht.

Die Lesung ist dem zweiten Beruf Borcherts gewidmet, den er selber als seine Berufung ansah, dessen Ausübung ihm aber in den Wirren des Krieges und auf Grund seiner schweren Erkrankung verwehrt blieb. „Von Haus aus bin ich Schauspieler“. Auf diesen Aspekt geht die biografische Skizze im Mittelteil ein.

Die Lesung kann als Abendveranstaltung mit einer Dauer von ca. 90 Minuten zzgl. Pause angeboten werden und beinhaltet zwei der berühmtesten Kurzgeschichten Borcherts, „Die Hundeblume“ und „Schischyphusch oder der Kellner meines Onkels“.

Ausserdem biete ich eine etwas kürzere Schüleraufführung für die Oberstufe an, die nach Bedarf angepasst werden kann und neben der „Hundeblume“ z.B. das Vermächtnis Borcherts enthält, „Dann gibt es nur Eins“. Das Programm kann in verschiedene thematische Kontexte zwischen Geschichte, Ethik, Psychologie, Literatur und Theater gestellt werden.

Die Lesung ist räumlich sehr flexibel, vom Wohnzimmer bis zum Theatersaal, braucht wenig Bühnenbeleuchtung, Leselicht und ein Stehpult.

Lesung und Rezitation mit Musik

Mein Vaterland – über die geistige Heimat bei Hölderlin und in der Gegenwart

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Heimat ist eines der grossen Motive in Leben und Werk Friedrich Hölderlins. Seine Dichtung umschreibt mit grosser Liebe und Genauigkeit das Phänomen der Heimat auf verschiedenen Ebenen: In Natur und konkreter Verortung ebenso wie in transzendierter Weise als Heimat im Seelischen und im Geiste. Ein anderes zentrales Lebensmotiv ist die Flucht, die gleichfalls alle Lebensebenen des Dichters auf erschütternde Weise durchzieht. In dieser Spannung stehend ist Hölderlin bis heute einer der gegenwärtigsten Lyriker deutscher Sprache. Diese Soirée widmet sich, ausgehend von der Hymne „Der Einzige“, diesen Lebensmotiven bei Hölderlin und in Dichtungen der Gegenwart unter besonderer Berücksichtigung des aktuellen Zeitgeschehens. Dauer ca. 60 Minuten

Eignung: Oberstufen (Deutsch / Literatur), Ausbildungsstätten, Begleitprogramm Tagungen, Zweige, Bibliotheken, private Wohnzimmer Aufführungen